Donnerstag, 30. März 2017

If life gives you lemons...

Vor ein paar Wochen flatterte der neue Stoff und Stil Katalog ins Haus. Schon auf den ersten Blick erkannte ich viele tolle Designs, die ich gerne vernähen wollte. Dazu gehörte auch der coole Zitronen-Jersey in gelb und schwarz, aus dem ich gerne eine Leggings für mein kleines Mädchen nähen wollte. Im letzten Jahr hatte sie eine ähnliche gekaufte Leggings, die wir ihr sehr gerne angezogen haben. Vom Stoff blieb noch einiges übrig und so zieren die Zitronen mittlerweile drei Kleidungsstücke im Haus Handmade. 




Alle drei möchte ich euch heute gerne zeigen. Die Leggings nach einem Schnitt aus der Ottobre, den ich bereits einmal in Größe 56 vor rund zwei Jahren genäht habe, habe ich ein wenig abgeändert. Damals saß sie am Mini Baby so weit und schlabberig. Außerdem gefiel mir der Gummibund so gar nicht, weil er doch an Babys Bäuchlein drückt. Zwischenzeitlich habe ich ihn nochmal in Größe 74 genäht und dabei um die 80er Länge vergrößert. Den Gummibund habe ich durch ein Bündchen ersetzt und so ist auch diese Zitronenleggings nun perfekt fürs Baby. 



Dazu habe ich eine Madita genäht, aus einem gestreiften Jersey in schwarz und weiß. Das Vorderteil ist unterteilt. Dazu habe ich die Querstreifen längs zugeschnitten und die Naht mit einer neongelben Paspel betont. Zwei Motive aus der Leggings finden sich als Patches nun auf dem Oberteil wieder und ich hätte unheimlich gerne genauso eine Frau Madita, denn ich finde sie richtig lässig.


Auch für mich gab es ein Shirt aus Zitronen und Streifen, nämlich eine Frau Nora, das neue Schnittmuster von Nina Hedinäht. 



Diesmal habe ich eine Kurzarm-Variante probiert. Die frühlingshaften Temperaturen haben mich dazu motiviert. Stehkragen und Kurzarm passen auf den ersten Blick vielleicht nicht recht zusammen, aber da ich als Frostbeule oft einen Schal oder ein Tuch trage - auch im Frühling - ist es für mich perfekt.



Eure Anni


Mittwoch, 29. März 2017

Frau Nora knallt

Schlichte Schnitte, leicht zu nähen und dabei doch etwas Besonderes. Das ist genau meins. Ich mag es, wenn es im Alltag modern und lässig, bequem aber nicht langweilig ist. Nina von Hedinäht hat mit ihrem neuen Schnittmuster wiedermal voll ins Schwarze getroffen. Frau Nora ist ein lässiges Oversize-Shirt mit Stehkragen als besonderem Highlight. 



Den passenden Stoff dazu hatte ich bereits im Januar sozusagen ins 'schwarze' Hinein gekauft. Im Stoffladen gab es allerdings nur noch einen knappen Meter des tollen Steppers. Ich befürchtete zwar am Ende einen  Pulli ohne Arme nähen zu müssen, wollte ihn aber unbedingt haben. 



Das tolle ist, das Frau Nora nicht nur lange Ärmel vorsieht, sondern auch einen  Dreiviertelarm. Solche Shirts sind in meinem Kleiderschrank mittlerweile rar gesät, da mir die alten Shirts zu groß sind. Das war natürlich die perfekte Vorlage, um Frau Nora zu nähen. 

Nina zeigt auf ihrer Facebook-Seite viele tolle Designbeispiele von Frau Nora und dem passenden Kinderschnitt 'Nora'. Dort müsst ihr unbedingt vorbei schauen, ich lieber nicht, denn Frau Nora hat für mich echtes Suchtpotenzial und ich habe noch zwei weitere Versionen genäht, die ich euch in der nächsten Zeit zeigen möchte. 


verlinkt beim Me made Mittwoch und After work sewing
Eure Anni



Donnerstag, 23. März 2017

Julika macht Lust auf den Sommer

Ein bisschen Sonnenschein, milde Temperaturen und endlich wieder die Natur genießen können, all das mag ich so gerne am Frühling. Nach dem langen Winter sehne ich den Frühling und natürlich auch den Sommer herbei. 


Ein paar Wochen liegt #julika von Prülla nun schon in meinem Kleiderschrank und ich freue mich sehr darauf sie bei warmen Temperaturen auch außerhalb des heimischen Wohnzimmers zu tragen. Gemütlich und bequem, aber gleichzeitig schick ist sie nämlich. Julika ist ein Jumper mit vielen Möglichkeiten. Er kann sowohl mit kurzer als auch langer Hose genäht werden und als Einteiler oder wie in meinem Fall als Zweiteiler. Lange schon wollte ich eine Jerseyhose nähen, die tollen Falten und die lässigen Taschen machen die #julika für mich zu etwas Besonderem. 


Beim Top habe ich mich dazu entschieden die Variante mit Unterteilung zu nähen. So wiederholt sich der petrolblaue Jersey der Hose im Oberteil. Dadurch wirkt meine #julika doch wieder wie ein Einteiler, bietet aber auch die Möglichkeit beides getrennt voneinander zu tragen. 


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Eure Anni


Mittwoch, 15. März 2017

Herzensprojekt

In der Regel nähe ich gerne Schnittmuster, die einfach und leicht zu von der Hand gehen und dabei richtig was hermachen. Manchmal mag ich es aber auch viel Liebe, Zeit und Sorgfalt in ein Projekt zu stecken. Das macht es nämlich für mich dann zu etwas ganz Besonderem. So ist es auch mit meinem Wind & Wetter Parka nach einem Schnitt von Lotte und Ludwig. Den Schnitt habe ich schon so oft bei Seemannsgarn bewundert, schaut dort unbedingt mal vorbei, wenn ihr auf der Suche nach Inspiration seid. 


Eine ähnliche Übergangsjacke habe ich vor ein paar Jahren gekauft und seitdem sehr gerne getragen. Da die Farbkombi aus rosa und hellblau aber doch recht auffällig ist, habe ich mir eine zweite - etwas dezentere - Jacke gewünscht. Lange habe ich das Internet nach Stoffen durchsucht. Klarer Farbwunsch: grau. Bei der Eulenmeisterei wurde ich fündig und nebenbei noch lieb beraten. Entschieden habe ich mich für einen grau melierten Chambrey von C.Pauli, das Innenfutter sollte etwas Besonderes sein. Erst hatte ich die Idee einen Baumwollstoff mit einem auffälligen Waldmotiv zu nehmen, hatte dann aber Sorge, dass ich mich daran schnell satt sehe. Deshalb habe ich mich für den "Dawn Grey" von Cloud9 entschieden, der mir von Muster und Farbe ebenfalls total gut gefiel und doch ein bisschen schlichter ist.



Gerne wollte ich einen Kontrast bei den Nähten und der Kordel setzen, konnte mich aber nur schlecht zwischen gelb und mint entscheiden. Mint zählt ja zu meinen absoluten Lieblingsfarben, fand den Kontrast zwischen grau und mint dann aber doch zu schwach und entschied mich für gelb. 



Das Ebook zum Wind-& Wetter-Parka ist toll beschrieben, sodass das eigentliche Nähen aber auch das Zuschneiden leicht von der Hand ging. 




Meine Ehrfurcht davor eine Jacke selbst zu nähen stand mit lediglich im Weg. Die Jacke hing lange halb fertig auf meiner Schneiderpuppe, weil ich mich einfach nicht an Beleg und Reisverschluss traute. Die ersten warmen Sonnenstrahlen in der vergangenen Woche gaben mir dann aber doch Motivation und vor allem Mut, sodass ich am Freitag Abend meinen fertigen Parka in den Händen hielt. Das passte gut, da wir so am Samstag tolle Fotos bei wunderbarem Wetter schießen konnten, als wir unsere alte Heimat Wiesbaden besuchten. Schön war es dort und eine tolle Gelegenheit den Parka zum ersten Mal zu tragen. 



Ich liebe ihn jetzt schon sehr, habe schon ein paar Komplimente dafür bekommen, die mich sehr stolz gemacht haben. Wenn ich ihn trage, dann ist es immer etwas Besonderes, denn es stecken viel Zeit und Liebe in diesem Parka. 



verlinkt beim Me made Mittwoch und After work sewing

Eure Anni

Donnerstag, 9. März 2017

Frau Ava No.3

Hallo, mein Name ist Anni und ich habe ein Problem. Ich bin süchtig. Süchtig nach Mänteln, also eigentlich nur nach Mänteln nach einem besonderen Schnitt, ich liebe liebe liebe Frau Avas. In allen Farben und Stoffen. Frau Ava No.1 ist das absolute Lieblingsteil in meinem Kleiderschrank. (Frau Ava No.2 ist muss auch erwähnt werden.) 


Ich trage sie gerne an milden Frühlingstagen ebenso, wie an kalten Abenden auf der Couch. Denn Frau Ava ist für mich ein Wohlfühlteil, fast ein bisschen wie eine gemütliche Höhle. Für das Frühjahr musste eine weitere Ava her. 



Diesmal aus Wollwalk und in einem schönen rosa. Also nicht leberwurst- oder Teewurstfarben sondern puderrosa, rosé oder wie auch immer man es nennen will. Lange habe ich nach einem schönen Walk gesucht und wurde schlussendlich bei Alles für Selbermacher fündig. Manchmal liegt das gute doch so nahe. 


Der Stoff erreichte mich, als mich meine Nierenbeckenentzündung außer Gefecht gesetzt hatte und war die beste Motivation schnell wieder fit zu sein. Für Kranksein fehlt mir einfach die Geduld. Genäht habe ich Frau Ava dann wie am Fließband, denn meine Mama wünschte sich zeitgleich ebenfalls eine. In rostrot, aus einem wunderbar weichen Walk, ich konnte mich von dieser Frau Ava nur ganz ganz schwer trennen. 


Stoff und Stil lieferte mir dann noch die passende Kette samt großer Sicherheitsnadel, mit der ich Frau Ava an kühleren Tagen verschließen kann. 


Habt ihr auch solche Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder nähen könnt, weil ihr so begeistert seid? 


verlinkt bei RUMS

Eure Anni

Mittwoch, 1. März 2017

Robin Hoodie zum zweiten Geburtstag

Schon ist er zwei, mein kleiner großer Patensohn. Zu diesem besonderen Tag, auf den er sich so gefreut hat, habe ich ihm ein Shirt nach dem Fabelwald-Schnitt "Robin Hoodie" genäht. Diesmal habe ich mich für die Raglanversion ohne Kapuze entschieden. 



Da ich absolut kein Fan der typischen Geburtstagshirts bin, habe ich eine etwas dezentere Version genäht. Die kleine "2" habe ich aus braunem SnapPap zugeschnitten und festgesteppt. 


Ohnehin ist SnapPap ein Material, das im Moment auf fast jedem meiner genähten Werke Verwendung findet. Am liebsten steppe ich es mit meinem Label auf. 


Gefreut hat sich der kleine Mann sehr und ich hoffe, das Shirt begleitet ihn noch eine Zeit und erinnert ihn an seinen großen Tag. Der Baumwolljersey ist sicher angenehm zu tragen an milden Frühlingstagen. 


verlinkt bei Kiddikram und Made4boys


Eure Anni






Montag, 27. Februar 2017

Hoodie Robin

Stefanies Blog Herzekleid verfolge ich schon seit ich angefangen habe Blogs zu lesen, also sozusagen, seit Anfang an. Sie hat ein Händchen dafür Stoffe, Muster und Schnitte auf wunderschöne Art und Weise miteinander zu verbinden und dabei ganz besondere Kleidungsstücke zu kreieren.  Als sie nun zum Probenähen ihres neuen Schnittes, dem Hoodie Robin, aufrief, habe ich mein Glück versucht. Denn Hoodies zählen im Haus Handmade zu den absoluten Lieblingsschnitten. 



Das Nähen hat unheimlich Spaß gemacht und ich liebe den neuen Schnitt, weil er unheimlich vielseitig und zugleich ein tolles Basic ist. Mit Robin kannst du ein schlichtes Raglanshirt ebenso nähen, wie einen coolen Hoodie. 



Du kannst Robin mit Bauchtasche, abgerundeten oder - meinen Favoriten - mit eckigen Eingrifftaschen nähen. Armbündchen und Bauchbündchen gehen ebenso, wie eine grade Saumkante oder eine leichte Rundung am Saum. Letztere will ich unbedingt noch ausprobieren, da ich es grade beim Windelpo sehr süß finde.


Robin habe ich für meine Kleine mit Passe genäht, eine tolle Art und Weise kleine Stoffreste unterzubringen. Aus dem Stoff mit den süßen Vögelchen habe ich in der Schwangerschaft ein Shirt für mich genäht und heute trägt die Maus ihn selbst. Eine schöne Erinnerung!


Das Ebook samt Schnitt für diesen und viele weitere tolle Hoodies bekommt ihr ab heute bei Stefanie von Fabelwald. Schaut unbedingt vorbei, dort sehr ihr, wie viele tolle weitere Pullover beim gemeinsamen Nähen entstanden sind. Und hier gelangt ihr direkt zum Schnitt. 



Eure Anni